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ASF: Die Frauenquote kommt - ENDLICH!

„Das ist ein enorm wichtiger Schritt zur Gleichstellung von Frau und Mann in der Arbeitswelt“, betont Dr. Heide Kottmann. Die Politik der Selbstverpflichtungen der letzten Jahre habe in der Wirtschaft kaum Wirkung gezeigt. „Wir haben heute die bestausgebildete Frauengeneration und dennoch sind in den Führungsgremien von Unternehmen Frauen nur vereinzelt anzutreffen“, so die ASF-Pressereferentin Dr. Gudrun Igel-Mann. Die Wirtschaft könne es sich nicht länger erlauben, hochqualifizierte Frauen von Führungsverantwortung auszuschließen. Dies wirke sich negativ auf Unternehmen und Belegschaft aus. Die SPD-Frauen sind überzeugt davon, dass die gläserne Decke durch die Frauenquote nun endlich einen ordentlichen Sprung bekommt. Besonders wichtig ist es der ASF, dass Sitze in Aufsichtsräten leer bleiben, wenn die Quote nicht erfüllt ist. „Wir gehen nicht davon aus, dass es den Unternehmen an qualifizierten Frauen mangelt. Schließlich reden wir von den größten Unternehmen in unserem Land. Denen sollte es nicht schwerfallen, 30 Prozent der Aufsichtsratsplätze mit Frauen zu besetzen.“, ist sich Dr. Heide Kottmann sicher. Die Frauenquote sei nur ein erster Schritt zur Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt. Künftig werde z.B. auch über die Gehaltsunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Beschäftigten zu reden sein.