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Kein Interesse?

Mit der Landtagswahl beschäftigte sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) des Kreisverbandes Göppingen auf ihrer letzten Sitzung.

Ein gewichtiger Faktor für das schlechte Abschneiden ihrer Partei war in den Augen der SPD-Frauen die sehr niedrige Wahlbeteiligung. ?Das Wahlrecht in Deutschland musste in den letzten Jahrhunderten hart erkämpft werden, Menschen haben dafür sogar ihr Leben gelassen?, betonte die ASF-und SPD-Kreisvorsitzende Heide Kottmann. Umso unverständlicher ist es für sie, dass immer weniger Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. ?Gerade viele Frauen sind diesmal der Wahl fern geblieben, und das, obwohl es gerade im Bereich Schul-, Familien- und Jugendpolitik erhebliche Defizite bei der CDU-/FDP-Regierungskoalition gibt?, argumentierte Martina Heer. Sie erinnerte an die überstürzte Einführung des achtjährigen Gymnasiums (G8), mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Streichungen im Bereich der Jugendarbeit.

Erfreut zeigten sich die ASF-Frauen darüber, dass Ute Vogt das Zweitmandat im Wahlkreis Bretten erringen konnte und zur Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion gewählt wurde. ?Mit der Bündelung von Partei- und Fraktionsvorsitz wird es gelingen, der SPD im Land wieder ein eigenständiges Profil zu verschaffen?, war der einhellige Tenor.